
Die Geldbäckerei ist eine Veranstaltungsreihe in der Bäckerei, einem neuen Ort für Kultur und Diskurs in Innsbruck. Wir sind am Donnerstag den 2.5.2013 ab 20 Uhr mit Ethify Yourself zu Gast, die Bandbreite reicht von geldlosen Ansätzen zu Gemeingut basierten Wirtschaftens.

»Ein Produkt das nicht kaputtgeht, ist der Albtraum des Kapitalismus!«
Um stetiges Wachstum zu garantieren, werden Produktlebenszyklen bewusst verkürzt. Dieses Phänomen der Geplanten Obsoleszenz ist spätestens seit dem Film »Kaufen für die Müllhalde« aus den Medien nicht mehr wegzudenken. Jetzt hat die Regisseurin des Films Cosima Dannoritzer zusammen mit dem Journalisten Jürgen Reuß das Buch dazu geschrieben: »Kaufen für die Müllhalde. Das Prinzip der Geplanten Obsoleszenz«.

Mobilität hat heutzutage einen ganz anderen Stellenwert als früher. Während heute fast jeder ein eigenes Auto besitzt, war dies damals alles andere als Selbstverständlich. Nur sehr wenige konnten sich ein eigenes Auto leisten. Um von A nach B zu kommen musste man andere Wege gehen, man stoppte. In unserer Gesellschaft ist diese Fortbewegungmöglichkeit quasi nicht mehr, oder kaum noch vorhanden. Wir erhielten die Aufgabe einen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität des Autostoppens beizusteuern.

Michael ist Feldkircher und möchte auf ein Konzert in Nenzing. Hinzufahren ist noch kein Problem, da zu dieser Zeit noch Züge verkehren. Um aber nach Hause zu kommen begibt sich Michael an die große Kreuzung im Zentrum des Ortes, wo er dann mitgenommen wir.
Doch wie kann sich Micheal sicher sein, dass er jetzt sicher stoppt?
In diesem Blogeintrag möchten wir Ihnen ein neuses und einfaches System vorstellen, dass das Autostoppen sicherer machen soll.
Anhalter und Stopper registrieren sich beide auf der Homepage von Talentemobil. Nach der Registrierungsprozedur, bei der die Daten der Personen aufgenommen werden, erhalten Stopper eine Karte im Kreditkartenformat und Anhalter einen Aufkleber für ihr Auto.

In Region, wo viele kleine Ortschaften nur ein paar Kilometer voneinander entfernt liegen, gibt es seit jeher das Problem dass öffentliche Verkehrsmittel nur im 1 oder 2 Stunden-Takt fahren und das nur tagsüber. Ein Beispiel für eine solche Region ist der Bregenzer Wald.
Besonders zu den Randzeiten - sprich nach 19 Uhr - ist es für junge und alte Menschen die über kein Vehikel verfügen, sehr schwer irgendwohin zu fahren.
Wir haben uns mit dem Thema befasst und versucht einen Lösungsvorschlag zu entwickeln.
Das ganze beruht auf Autostoppen! Autos sind auf diesen Straßen ständig unterwegs und haben meistens noch eine Platz frei.

MOVE TOGETHER
Berichte von Schülern aus dem Bregenzerwald zeigen auf, dass es große Schwierigkeiten gibt, nach einem Clubbesuch am Wochenende sicher nach Hause zu kommen. Hierzu haben wir versucht eine Lösung zu finden und ausgehen von der Tatsache, dass einige Clubbesucher mit dem Auto unterwegs sind, kam uns die Idee Mitfahrgelegenheiten zu organisieren. Dies sollte möglichst wenig Mittel erfordern, für alle zugänglich und vor allem einfach sein, was uns zu einer analogen Umsetzung brachte.
In welche Richtung fahre ich?
Wie viele Plätze habe ich noch frei?
Wann fahre ich?

Wie soll die Mobilität in der heutigen Zeit besser genutzt werden?
Wie kann man Leute dazu bringen Nachbarn oder diejenigen, die in der Nähe wohnen mitzunehmen?
Sie ist fast nicht mehr wegzudenken und deshalb sollte die Mobilität bewusster eingesetzt werden. Ob jemand aus Notwendigkeit oder Bequemlichkeit ein Auto besitzt sollte natürlich unterschieden werden. Die Leute sind es gewohnt überall mobil mit dem Auto hinzufahren, weil es schneller und bequemer ist. Deshalb sollte wenigstens darauf geachtet werden, dass man nicht nur alleine mit dem Auto fährt, sondern auch andere Personen mitnimmt. Vor allem diese, die kein Auto besitzen oder sonstige Einschränkungen haben.

Wussten Sie, dass viele schwarze Oliven im Glas grün eingelegt werden und erst durch Zusatz von E579 oder E585 darin schwarz werden? Der Spiegel berichtete im Sommer über ein Portal zum Etikettenschwindel. Lebensmittelherrsteller bemühen sich, da nicht auf die Liste zu kommen, jede Woche treffen 70-100 Beschwerden ein.
Klicke auf das Icon fuer ein kurzes Video zur Ethik in der Lebensmittelproduktion.


Deutschland und mehrere europäische Länder wollen die Finanztransaktionssteuer einführen. Jetzt ist wichtig, dass die Einnahmen für weltweite Armutsbekämpfung und den Klimaschutz verwendet werden.
Oxfam und die Toten Hosen schreiben im Januar 2013 einen Brief mit dieser Forderung an die Vorsitzenden der im Bundestag vertretenen Parteien. Dafür sammelt Oxfam auf den Konzerten der Hosen im November und Dezember 2012 Unterschriften.
Unterscheiben kann man auch auf der Oxfam Deutschland Seite.

Im neu gegründen Tao Sangha Zentrum treffen sich jeden Freitag ab 20 Uhr Leute, um Lieder aus verschiedenen Kulturen zu singen. Chanten, Adventslieder oder Gesänge werden mit einfachen Instrumenten und Gitarre begleitet. Weitere Infos gibt es beim Singring Vorarlberg.
Hier eine konfessionslose Fassung des Adventsliedes "Maria durch ein Dornwald ging", die wir heute abend üben werden.

In einem aufsehenerregenden dreiseitigen Dossier „Die Klimakrieger“ hat die Wochenzeitung DIE ZEIT in ihrer Ausgabe vom 22.11.2012 nachgewiesen, wie die US-amerikanische Erdölindustrie – z.B. exxon – eine Kampagne der Leugner des menschengemachten Klimawandels steuert und finanziert. Es werden Namen von Personen und Unternehmen genannt, die die Klima-Leugner mit einer dreistelligen Millionen US$ Summe finanzieren. Auch seien speziell für diese Kampagne Institutionen gegründet worden, wie z.B. das „institute for a better tomorrow“. Es wird geschildert, wie die Medien – ohne die Fakten zu recherchieren – die „Klima-Kritiker“ hofieren, wie politische Mehrheiten „gemacht“ werden, die in den Parlamenten dann Gesetze gegen den Klimawandel verhindern.

BIORAMA lädt im Rahmen des Poolbar Festivals im Vorarlberger Feldkirch zu einer spannenden Diskussionsrunde: „Wie fair ist Bio?“ lautet die Frage, die die Gästen am Podium und das Publikum versuchen werden zu beantworten.



Am Freitag, 30. März 2012, ging in Dornbirn aus einem Treffen von knapp 40 Alltagsradler/innen und Radaktivist/innen die Gemeinschaft ARGUS Die Radlobby Vorarlberg hervor. Die Radlobby ist eine österreichweite Gemeinschaft von Alltagsfahrradfahrer/innen und Fahrradaktivist/innen. Mit der Vereinigung wollen sich nun auch die Vorarlberger Radler für die Gleichberechtigung des Fahrrads im Straßenverkehr einsetzen, die bis dato nur in der Theorie existiert.

Das erste mal trafen sich Menschen der österreichischen Occupy Bewegung aus Innsbruck, Salzburg, Wien, Linz und Dornbirn in Linz. In Wien wurden Veranstaltungen organisiert, zuletzt eine Kundgebung am Stephansplatz. Aus Innsbruck reisten gleich 6 Leute an: dort gibt es seit Oktober 2011 ein Zeltdorf, das vom Bozner Platz, dann in den Waltherpark und nun an der Nordkette am Gramatboden angesiedelt ist.
Die Teilnehmer/innen formulierten ihre Positionen und planten Aktivitäten für 2012. Ein deklarierter Kritiker des Finanz- und Geldsystems ist Franz Hörmann, Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien, er wurde von einem Organisator aus Linz zu einem Impulsreferat eingeladen.

Im Casa Latina, dem lateinamerikanischen Kulturhaus in Götzis (Vorarlberg), eröffnet am Montag den 9. Jänner 2012 eine Wanderausstellung. Diese wird Portraits von Menschen aus Südafrika, Ungarn, Österreich und Deutschland zeigen - Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen persönlichen Hintergründen. Sie erzählen ihre Geschichten und von ihren Handlungsstrategien - davon wie sie ihren Alltag gestalten, wie sie im Kleinen versuchen
sich aktiv in ihrer Gesellschaft einzubringen und ihren Teil dazu beitragen, diese zu verbessern. Sie zeigen uns, dass unsere globale Welt uns vor viele Herausforderungen stellt, aber auch Chancen auf Begegnung und Solidarität bietet.


Pro Action Cafe
Kollektives Brainstorming als Weiterentwicklung des World Cafe Formats
Samstag, 5. November 2011, 18-22 Uhr, Bregenzer Salon
http://www.bregenzersalon.eu/info/Pro_action_cafe_Bregenz.html
Film und Podiumsdebatte:
"Arbeiten wie noch nie oder bedingungsloses Grundeinkommen?"
Donnerstag, 10. November 2011, 19 Uhr, Jüdische Schule Hohenems
http://kwick.me/A2v7

Kreationismus und der Eingang in die Unmündigkeit
Welche Gefahren das Weltbild des intelligenten Designs mit sich bringt

Unilever hat ein Problem: Der Konzern kauft für seine Rama-Margarine Palmöl von einem der skrupellosesten Hersteller in Indonesien: Wilmar International. Der weltgrößte Palmölmulti ist für illegale Abholzung und schwere Menschenrechtsverletzungen berüchtigt. Jetzt griff eine seiner Tochterunernehmen auf der indonesischen Insel Sumatra wieder zu brutaler Gewalt: Sie heuerte die Polizeibrigade Brimob an und ließ ein ganzes Dorf verwüsten und auf die indigene Bevölkerung schießen. Der Anlass: Ein Mann wollte Palmölfrüchte verkaufen, die die Firma für sich beansprucht. Unilever sind die Methoden seines Lieferanten seit langem bekannt.


Um in einer schnelllebigen und über alle Maßen mobilen Welt der Umwelt zu helfen, muss ein Umdenken in der persöhnlichen Fortbewegung stattfinden.
Im Projekt der beiden InterMedia Studentinnen dreht sich alles um die Fortbewegung mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Nachdem die Recherche das erschreckende Ergebnis zum Vorschein brachte, dass der Personenverkehr bis zum Jahr 2015 um 20% zunehmen wird, war ihnen klar, wohin sie ihre Arbeit führt. Der Umwelt tut dies natürlich nich gut und schlussendlich fällt es auch auf uns Menschen zurück.