Erlesene Weblogs aus Vorarlberg

Politik

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Hirn statt dummer Hetze.
Die langjährige Tabuisierung der Einwanderungssituation in Österreich hat ausländerfeindliche und rechtsextreme Einstellungen begünstigt und gegen unsere Mitbürger mit Migrationshintergrund wurde von fahrlässig handelnden Politikern wissentlich gehetzt und Mitmenschen verletzt. Und das besonders Beleidigende daran: Sie halten uns Hohenemser für ebensolche Dumme, die jeden Unsinn mitmachen.

Ohne Lüge leben.

Bild von LeJa

Plattform "Unser Rohrspitz"

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Die Verhandlungen um den Ausbau des Salzmann-Hafens am Rohrspitz sind noch nicht abgeschlossen. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger wollen die Realisierung des Projekts verhindern und haben sich zu einer Plattform „Unser Rohrspitz“ zusammengeschlossen.

Rheindelta-BürgerInnen zeigen Unmut

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Öffentlicher Nahverkehr.

Bild von Hoechste Zeit

Es geht ums Ganze!

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Nicht mehr lange bis zu den Gemeindevertretungswahlen 2010. Dabei geht es im sprichwörtlichen Sinne ums Ganze. 2005 haben uns elf (!) Stimmen zu einem zweiten Gemeindevorstand verholfen. Wir haben 2005 insgesamt 665 Stimmen erhalten, die uns prozentuell gesehen das beste Ergebnis von „Höchste Zeit“ seit Bestehen eingebracht hat. 

Dies gilt es zu übertreffen und das schaffen wir nur mit EURER UNTERSTÜTZUNG!


Wir haben bei dieser Wahl eine sehr gute Chance die absolute Mehrheit der ÖVP zu brechen und so zu einem demokratiepolitischen Wandel in Höchst beizutragen. Unterstützt uns bei der Mobilisierung von WählerInnen in eurem Umfeld, überzeugt Freunde und Bekannte. 

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Unsere Zukunft sind unsere Kinder. Wir haben keine anderen Ressourcen, keinen anderen "Bodenschatz".

Kein Kind darf verloren gehen.
Sie sind unser Hohenemser Standortvorteil.

Sie sind unser wahrer Schatz, ganz gleich ob sie Sarah, Anna oder Lena, ob sie Aylin, Aleyna oder Azra heißen, ob sie Elias, Simon oder Paul getauft wurden, oder ob man sie Eren, Yannick oder Matteo ruft. Sie sind es, denen unsere Förderung gelten muss!

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In Funkhaus diskutierten heute die Vertreter der vier Parteien Dornbirns. Einstiegsthema war der Verkehr. Im Süden soll's einen Anschluss vom Wallenmahd über die Bleichestrasse zur Autobahn geben, da waren sich alle schnell einig, nicht mal die Grünen haben widersprochen. Der Schwerverkehr sollte doch auf die Schiene verlagert werden! Ein neuer Verkehrsweg am Rand des Naturschutzgebietes wird nicht nur die LKWs im Betriebsgebiet anziehen, sondern auch anderen Verkehr, der nicht über die Messekreuzung fahren will. Die Bewohner des Hatlerdorfs werden da kaum eine Entlastung spüren. Denn wer Strassen baut, erntet Verkehr.

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Bildung ist im 21. Jahrhundert ein zentraler Bestandteil der Stadtentwicklung. Dies wird leider noch nicht überall begriffen. Die Bildung der Zukunft findet in Zukunft außerhalb der üblichen Räume - sozusagen ohne die Mauern der Institutionen - statt.

Wir brauchen Zukunftsinvestionen,

welche die

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strange days, wenn die birnen schon im winter auf den dornbirner bäumen hängen. angebissen darauf hinweisend, wer diese UNSERE stadt für sein eigentum hält.

historisch gesehen gibt's da sogar parallelen: dornbirn war gemäss geschichtsschreibung das eigentum eines bauern. als referenz darf ich die alemannische wikipediaseite zitieren, die im eintrag zu „doarobiro“ folgendes schreibt:
Do Nammo Doarobiro leitat sich vo „Torrin Puirron“ aab, dor Asiedlig vom alemannischo Buur „Torro“ und heat üborhaupt nünt mit Biora zum tua, obwohl an Biorobomm mit a paar Biora uf-om Stadtwappo ist.zeitgemäss ist das wohl nicht, dass wir heute im 21. jahrhundert noch immer "eigentum" einer bauernpartei sind.

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Hohenems handelt.

in
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...mal angenommen, in zehn Jahren wären in fast allen Ländern Europas Parteien vom Zuschnitt der FPÖ, der Blocher-Partei, der Wilders-Partei oder der Lega Nord nicht nur an der Regierung, weil bei vorangegangenen Wahlen stimmenstärkste Gruppe geworden, sondern bestimmend, weil Kanzler/Ministerpräsidenten stellend. (Dass es eine SIE sein wird, nehmen wir dann doch nicht an...)
Würden dann alle aus der EU austreten? (Bei Blocher stellt sich die Frage nicht)
Dürfte niemand mehr einwandern?
Müssten alle Muslime das Land verlassen?
Würde die Genfer Flüchtlingskonvention außer Kraft gesetzt?
Gäbe es für Ausländer, auch eingebürgerte, keine Sozialleistungen mehr oder nur gekürzte?
Würde Schwangerschaftsabbruch europaweit wieder unter Strafe gestellt?

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Unsere Personen-Plakate stehen!

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Nach den Teaser-Plakaten "Achtung Baustelle", zeigen wir euch jetzt, welches Team hinter "Höchste Zeit" steht.

Seit einer Woche stehen die Personen-Wahlplakate in der Gemeinde.

Zur weiteren Info hier auch der Link zu unserem Wahlfolder, der die ersten sieben KandidatInnen auf unkonventionelle Art und Weise vorstellt.

 

 

Bild von Hoechste Zeit

Ausschlafen am Wahlsonntag? Wähl mit Wahlkarte!

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Für alle die am Wahlsonntag verhindert sind, im Wahllokal zu wählen, oder für alle, denen die Öffnungszeiten zu kurz sind. Hier ist der Link zum Onlineformular für das Beantragen einer Wahlkarte.

Ganz einfach, ganz schnell! Denn jede Stimme zählt!

 

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Auch wenn manche Demokratieferne so tun, als sei Politik immer ein garstig Lied, ist ernsthafte politische Arbeit immer im Interesse der Bürger. Sie ist deren Mitbestimmungsinstrument. Die Arbeit von vielen Frauen und Männern in den Gemeinden wird in der Öffentlichkeit aber selten als das wahrgenommen, was sie ist: Die Selbstverwaltung der Bürgeranliegen durch die Bürger selbst. Ernstgenommene Selbstverwaltung und gemeindliche Demokratie ist praktiziertes Crowdsourcing.

Verwaltungsgemeinde.

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Wahlplakate sind von Natur aus Blick- und Kritikfang in einem. Erstens kommt man ihnen nicht aus, da an jeder 2. Ecke eines steht (als Mittäter verbeuge ich mich vor der werten Leser_innenschaft und bitte um Vergebung :-), und zweitens lässt das Format keine besonders intelligenten Texte zu.

Ausser dem allfälligen Konterfei - in Abhängigkeit der physischen Grundlagen mehr oder minder ästhetisch - braucht es die Verkürzung der Message, da in unserer schnellen Welt die Sicht- und Lesbarkeit auf motorisierte Verkehrsteilnehmer_innen abgestimmt werden muss.

Resultat: "Heimat für alle", "Lebensqualität sichern" und "Wir sind immer für Sie da" sagen alles und nichts. Was sollten sie auch sonst tun...

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Balance zwischen Familie und Beruf.

Wie können junge Frauen und Männer ein Leben mit Kindern und eine Balance von Familie und Beruf schaffen? Eine gute Balance macht die Entscheidung für Kinder leichter. Ob diese gelingt, hängt von den Arbeitsbedingungen und von den Angeboten zur Kinderbetreuung ab.

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Hohe Ausgaben für Gesundheit, ein Mangel an qualifiziertem Pflegepersonal, der Rückgang der Finanzmittel und eine Zunahme altersbedingter Erkrankungen wirken sich mit dem demografischen Wandel auf die Lebens- und Wohnsituation der Senioren aus. Schnell wird bei einer Sparpolitik vergessen, dass unser Wohlstand von dieser Generation aufgebaut und für uns angespart wurde.

Selbstbestimmung.

in
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Versucht man, die "Ausländerdebatte" chronologisch nachzuvollziehen, fällt folgendes auf:
(ich rede von Vorarlberg; Österreich bzw. andere europäische Staaten unterscheiden sich hinsichtlich der betroffenen Nationalitäten Zugewanderter etwas)

1. Aufgrund des Arbeitskräftemangels Ende der 1960er-Jahre wurden aktiv so genannte Gastarbeiter angeworben, in Vorarlberg v.a. aus der Türkei und dem damaligen Jugoslawien. Türken und Jugos waren willkommen in der Textilindustrie und am Bau. Die "Tschuschen" wurden in den miserabelsten Wohnquartieren untergebracht und blieben unter sich.

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Dombau.
Das einstige Kardinalswort "Wohnbau ist Dombau" gilt auch heute noch. Ein zufriedenstellendes Angebot an Wohnraum hält Bodenversiegelung und den Bodenverbrauch zurück. Er ist eine Sicherheit im Alter, bei Krankheit und Arbeitsplatzverlust.

Er wirkt einer Ver- und Überschuldung entgegen. Es erhöht sich die räumliche und berufliche Mobilität. Öffentlicher Wohnraum hilft Familien besser, die knappen Zeitressourcen zu organisieren.

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Ein Nachtrag aus gegebenem Anlass, und sehr zu meiner Freude:
Sehr geehrter Herr Konzet,

Ich darf ihnen auf diesem Wege mitteilen, dass der ORF offenbar im Gegensatz zu vol.at keine Gebühren für chats einhebt. Wir haben diesemla keine durchgeführt, sollten Sie jedoch einmal eingeladen werden, ist das kostenlos. Die einzige Auflage: Sie sollten selbst tippen.

Mit freundlichen Grüßen,
Marion Flatz

Dr. Marion Flatz-Mäser
Chefredakteurin | Aktueller Dienst Landesstudio Vorarlberg
ÖSTERREICHISCHER RUNDFUNK, ORF
Ich hoffe, ich überschreite damit keine Grenzen der Vertraulichkeit, aber wenn man einmal einen Grund hat, jemanden zu loben, dann sollte man es auch tun! Gratulation an den ORF!

in
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Das ÖVP-Ablenkungsmanöver von der überfälligen Vermögenssteuerdebatte ist gelungen. Zwar heißt das "Transferkonto" jetzt nicht mehr so, sondern "Transparenzdatenbank". Ändern tut das an der Intention gar nichts: sozialstaatliche Leistungen sollen zurückgefahren werden. Will heißen: den Gürtel enger schnallen sollen jene, die ohnehin nix überflüssiges zum Beissen haben.
Das ist im Hinblick darauf, dass über die Milliardenhilfen für Banken, die sich im Casino verzockt haben schon wieder der Mantel des Stillschweigens gebreitet wurde unerträglich.

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