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Leider nichts Neues: Naturkatastrophen treffen arme Länder am härtesten

Bild von Elisabeth Märk


Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat den Globalen Klima-Risiko-Index 2010 in Kopenhagen veröffentlicht, demzufolge Bangladesh, Myanmar und Vietnam von 1990 bis 2008 die am schwersten von Wetterextremen betroffenen Länder waren.
Betrachtet man lediglich das Jahr 2008, wurden Myanmar, Yemen und Vietnam am stärksten getroffen. Das zeigt ein Index der auf den Daten der NatCatSERVICE-Datenbank des Rückversicherers Munich Re basiert.

Der Globale Klima-Risiko-Index 2010 hat die Belastungen durch wetterbedingte Schäden - ausgelöst vor allem durch Stürme, Fluten, Hitzewellen - für alle Länder analysiert, die gerade in Kopenhagen verhandeln. Sven Harmeling, Autor des Index bei Germanwatch, erläutert: "Wetterextreme stellen eine steigende Bedrohung für Menschenleben und unsere wirtschaftlichen Güter weltweit dar. Die Belastungen werden durch den Klimawandel zukünftig noch stärker. Unsere Analyse zeigt, dass vor allem ärmere Länder besonders betroffen sind.

LINK: ✔

Der Globale Klima-Risiko-Index 2010, pdf., 20 S., 240 KB, 8.12.2009

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