Dorobiro, die Gentechnik und Pferdeäpfel

In Funkhaus diskutierten heute die Vertreter der vier Parteien Dornbirns. Einstiegsthema war der Verkehr. Im Süden soll's einen Anschluss vom Wallenmahd über die Bleichestrasse zur Autobahn geben, da waren sich alle schnell einig, nicht mal die Grünen haben widersprochen. Der Schwerverkehr sollte doch auf die Schiene verlagert werden! Ein neuer Verkehrsweg am Rand des Naturschutzgebietes wird nicht nur die LKWs im Betriebsgebiet anziehen, sondern auch anderen Verkehr, der nicht über die Messekreuzung fahren will. Die Bewohner des Hatlerdorfs werden da kaum eine Entlastung spüren. Denn wer Strassen baut, erntet Verkehr.
Davon wissen auch die Anrainer des Schwefels ein Lied zu singen, nachdem der Achraintunnel eröffnet worden ist. Dauerstau, sodass nicht mal der Bus dort im Takt verkehren kann. Der Stau muss vor die Stadt verlagert werden, lautet das Geheimrezept der SPÖ.
Am Bahnhof soll patroulliert werden, damit dort wieder Ordnung und Sicherheit einkehrt, meinte die FPÖ, und ein Wachzimmer sollte gleich fix installiert werden, obwohl die Videoüberwachung dort schon jeden WInkel ausleuchtet. Ideen für attraktivere Angebote für Teenies in der Innenstadt gab es allerdings keine.
Mehr als 20 Minuten lang wurde über Hundekot debattiert, bis ein Anrainer des Damms meinte, dass diese Häufen eigentlich von den Pferdeäpfeln übertroffen werde, sodas man an der Ach nicht mal mehr geradeaus Rad fahren kann. Wie man das Thema in den Griff bekommt, soll einen Blick nach Wien werfen: dort gibt es freundliche Tafeln in den Grünflächen, dass der Gack hier unerwünscht sei.
Und wenn wir schon bei der Natur sind: die ÖVP hat die Gentechnik offenbar nicht im Griff, denn ich wundere mich, dass sie im März Birnen auf die Bäume hängt. Da wollte die Agentur besonders originell die linke und die rechte Gehirnhälfte mit einem suggerierten Geschmack verbinden. Ob sie nicht zu hoch hängen und wirklich geniessbar sind, wissen wir erst nach den Wahlen am 14. März 2010. Ich wünsche mir, dass deren absolute Mehrheit fällt, damit echte demokratische Verhältnisse einkehren und schwierige Probleme kooperativ und transparent gelöst werden.











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